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Mia Guethe: Journalistin für Fußball, Fankultur und Gesellschaft

by Deutsch-Redaktion
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Mia Guethe

Mia Guethe gehört zu einer Generation von Sportjournalistinnen, die Fußball nicht allein über Ergebnisse, Transfers und Tabellen erzählen. Die 2002 in Hamburg geborene Journalistin arbeitet bei 11FREUNDE und beschäftigt sich besonders mit der Verbindung von Fußball, Gesellschaft, Politik und Popkultur. Nach einem Politikwissenschaftsstudium absolvierte sie ein Volontariat beim Fußballkulturmagazin und wurde anschließend Redakteurin. Neben Texten arbeitet Guethe auch mit Audio- und Videoformaten und tritt als Moderatorin und Podcasterin auf. 2026 nahm das „medium magazin“ sie in seine Auswahl „Top 30 bis 30“ auf.

Mia Guethe im Überblick

MerkmalInformation
NameMia Guethe
Geburtsjahr2002
GeburtsortHamburg
BerufJournalistin, Redakteurin, Moderatorin, Podcasterin
FachgebietFußballjournalismus und Fußballkultur
Redaktion11FREUNDE
StudiumPolitikwissenschaft
ArbeitsortBerlin
Weitere FormateAudio, Video, Podcast und Moderation
Auszeichnung„Top 30 bis 30“ des medium magazins 2026

Die Angaben zu Geburtsjahr, Geburtsort und Studium werden unter anderem von den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen bestätigt. Ihre aktuelle Tätigkeit als 11FREUNDE-Redakteurin sowie ihre Stationen im Journalismus nennt Guethe selbst im Fragebogen des „medium magazins“.

Wer ist Mia Guethe?

Mia Guethe ist eine deutsche Sportjournalistin mit Schwerpunkt Fußballkultur. Sie stammt aus Hamburg und zog für ihr Studium der Politikwissenschaft nach Berlin. Dort entwickelte sich auch ihre journalistische Arbeit weiter. Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen beschreiben ihre Themen als deutlich breiter als klassische Sportberichterstattung: Guethe beschäftigt sich unter anderem mit modernem Fußball, Kommerzialisierung, Sexismus in der Branche und im Stadion sowie mit der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports.

Diese Ausrichtung ist zentral für ihre Arbeit. Fußball erscheint bei ihr nicht nur als Wettbewerb, sondern auch als kultureller Raum, in dem Fragen nach Geld, Macht, Zugehörigkeit, Geschlecht und Identität sichtbar werden. Die MEDIENTAGE München führen Gesellschaft, Politik und Popkultur ausdrücklich als Schnittstellen auf, mit denen Guethe den Fußball journalistisch verbindet.

Von der Politikwissenschaft zu 11FREUNDE

Guethes beruflicher Weg lässt sich vergleichsweise klar nachvollziehen. Im „medium magazin“ nannte sie 2026 selbst ihre wichtigsten bisherigen Stationen. Ihr Politikwissenschaftsstudium dauerte demnach bis 2023. Danach folgte von 2023 bis 2025 ein Volontariat bei 11FREUNDE. Seit 2025 arbeitet sie dort als Redakteurin und daneben als freie Journalistin und Moderatorin.

Berufliche Stationen

ZeitraumStation
Bis 2023Studium der Politikwissenschaft
2023–2025Volontariat bei 11FREUNDE
Seit 2025Redakteurin bei 11FREUNDE
ParallelFreie Journalistin und Moderatorin
2026Aufnahme in die „Top 30 bis 30“ des medium magazins

Bemerkenswert ist dabei, dass Guethe nach eigener Aussage zunächst nicht gezielt eine Karriere im Sportjournalismus geplant hatte. Im Fragebogen des „medium magazins“ erklärte sie, sie sei eher zufällig dort gelandet. Die Verbindung passte jedoch zu zwei vorhandenen Interessen: dem Schreiben und der Fußballkultur.

„Seit ich mich erinnern kann, wollte ich Journalistin werden. Ich schreibe einfach unheimlich gern.“

Mehr als Spielberichte: Welche Themen Mia Guethe behandelt

Guethes journalistisches Profil wird besonders deutlich, wenn man die Themen ihrer bisherigen Arbeit betrachtet. Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen nennen unter anderem Beiträge über saudi-arabischen Fußball, die SGS Essen, den FC Venedig, kulturelle Konflikte im deutschen Fußball und die Vielfaltsdebatte rund um die Nationalmannschaft.

Damit bewegt sie sich bewusst jenseits einer Berichterstattung, die sich auf Tore und Resultate beschränkt. Guethe selbst formulierte gegenüber dem „medium magazin“, Fußball bewege sehr viele Menschen und sei häufig ein Abbild gesellschaftlicher Entwicklungen. Sportgeschichten müssten deshalb kritisch und mit größerem Kontext erzählt werden.

Zu ihren Interessengebieten gehören insbesondere:

  • die Kommerzialisierung des Profifußballs,
  • Fankultur und Stadionerlebnis,
  • Frauen und Minderheiten im Fußball,
  • Sexismus,
  • Sportpolitik,
  • Frauenfußball,
  • gesellschaftliche und politische Fragen rund um den Sport.

Recherche zu Gewalt und Missbrauch im Jugendfußball

Eine besonders aufwendige Recherche ihrer bisherigen Laufbahn beschrieb Guethe 2026 im „medium magazin“. Gemeinsam mit einem kleinen Team von 11FREUNDE und CORRECTIV habe sie mehr als ein Jahr zu Missbrauch, Mobbing und sexualisierter Gewalt recherchiert. Fast 500 Betroffene hätten dem Team von Erfahrungen berichtet; einzelne Fälle seien mithilfe von Dokumenten sowie Gesprächen mit Staatsanwaltschaften und Gerichten überprüft worden.

Guethe bezeichnete die daraus entstandene Titelgeschichte als eine Arbeit, auf die sie besonders stolz sei. Nach ihrer Darstellung führte die Recherche auch zu Diskussionen beim Deutschen Fußball-Bund und in einem Bundestagsausschuss. Für ihr journalistisches Profil ist dieses Projekt wichtig, weil es zeigt, dass ihre Beschäftigung mit Fußballkultur auch investigative und institutionelle Fragen umfasst.

Podcast, Video und Moderation

Mia Guethe arbeitet nicht ausschließlich für Print und Online-Texte. Das Profil der MEDIENTAGE München nennt sie ausdrücklich als Podcasterin und Moderatorin und verweist auf Auftritte vor Kamera und Mikrofon bei 11FREUNDE, Calcio Berlin sowie auf das Podcastformat „In Kontakt Bleiben“ über den Hamburger SV und den FC St. Pauli.

Diese crossmediale Arbeit entspricht auch ihren eigenen beruflichen Vorstellungen. Im „medium magazin“ erklärte Guethe 2026, dass sie aktuell Audio, Video und Print miteinander verbinde und diese Vielfalt gern beibehalten wolle. Gleichzeitig möchte sie ihren Themenbereich künftig über Fußball hinaus in Richtung Gesellschaft, Politik, Popkultur und Kulinarik erweitern.

Fankultur und die Kommerzialisierung des Fußballs

Ein wiederkehrendes Thema bei Guethe ist die Frage, wie professioneller Fußball wirtschaftlich wachsen kann, ohne seine Fankultur zu verdrängen. Bei den MEDIENTAGEN München kritisierte sie die zunehmende „Eventisierung“ von Sportveranstaltungen. Ihr Argument: Wenn Stadien zu stark an den Bedürfnissen einer Fernsehproduktion ausgerichtet werden, können die Menschen vor Ort an Bedeutung verlieren.

Die Atmosphäre im Stadion betrachtet Guethe dabei nicht als dekorativen Zusatz, sondern als Bestandteil des Produkts Fußball selbst. Bei derselben Diskussion warnte sie davor, steigende Kosten im Stadion und bei TV-Abonnements könnten Fans ausschließen. Ihre Position verbindet damit wirtschaftliche Fragen direkt mit Zugänglichkeit und Fankultur.

Diese Perspektive passt zu ihrem breiteren journalistischen Ansatz: Nicht allein Vereine, Spieler und Verbände prägen den Fußball, sondern auch die Menschen auf den Tribünen und die sozialen Strukturen rund um das Spiel.

„Top 30 bis 30“: Anerkennung durch das medium magazin

2026 wurde Mia Guethe vom Fachmagazin „medium magazin“ in die Auswahl „Top 30 bis 30“ aufgenommen. Das Magazin stellt darin junge Journalistinnen und Journalisten vor, denen es eine besondere Bedeutung für die weitere Entwicklung der Branche zuschreibt. Guethes Einzelporträt erschien am 24. Juli 2026.

In ihrem Fragebogen wird zugleich sichtbar, dass sie sich langfristig nicht ausschließlich als klassische Sportreporterin versteht. Sie möchte Fußball weiterhin journalistisch begleiten, zugleich aber stärker über Politik, Gesellschaft und Popkultur arbeiten. Damit steht weniger eine Spezialisierung auf Ergebnisse und Wettkämpfe im Mittelpunkt als die Fähigkeit, Sport mit anderen gesellschaftlichen Themenfeldern zu verbinden.

Häufige Fragen zu Mia Guethe

Wer ist Mia Guethe?

Mia Guethe ist eine deutsche Journalistin, Redakteurin, Moderatorin und Podcasterin. Sie arbeitet bei 11FREUNDE und konzentriert sich besonders auf Fußballkultur sowie die Verbindung von Sport mit Politik und Gesellschaft.

Wie alt ist Mia Guethe?

Mia Guethe wurde 2002 geboren. Ein konkretes Geburtsdatum wird in den hier verwendeten Primär- und institutionellen Quellen nicht genannt.

Wo wurde Mia Guethe geboren?

Sie wurde 2002 in Hamburg geboren. Später zog sie für ihr Politikwissenschaftsstudium nach Berlin.

Wo arbeitet Mia Guethe?

Seit 2025 ist Mia Guethe Redakteurin beim Fußballkulturmagazin 11FREUNDE. Zuvor absolvierte sie dort von 2023 bis 2025 ein Volontariat. Daneben arbeitet sie als freie Journalistin und Moderatorin.

Hat Mia Guethe einen Podcast?

Ja. Die MEDIENTAGE München nennen „In Kontakt Bleiben“, ein Format rund um den HSV und den FC St. Pauli, als eines ihrer Podcastprojekte. Außerdem tritt Guethe für 11FREUNDE und Calcio Berlin vor Kamera und Mikrofon auf.

Welche Themen behandelt Mia Guethe?

Ihr Schwerpunkt liegt auf Fußballkultur und Sportpolitik. Dazu gehören Kommerzialisierung, Fankultur, Sexismus, Frauenfußball sowie gesellschaftliche und politische Entwicklungen im Umfeld des Fußballs.

Fazit

Mia Guethe hat sich innerhalb weniger Jahre von der Politikwissenschaftsstudentin über ein Volontariat zur Redakteurin bei 11FREUNDE entwickelt. Ihr Profil unterscheidet sich von klassischer Ergebnisberichterstattung: Sie betrachtet Fußball als gesellschaftlichen und kulturellen Raum und beschäftigt sich mit Fankultur, Kommerzialisierung, Geschlechterfragen und Machtstrukturen. Gleichzeitig arbeitet sie über mehrere Medienformen hinweg – von Print und Online über Podcasts bis zu Video und Moderation. Die Aufnahme in die „Top 30 bis 30“ des „medium magazins“ 2026 markiert einen weiteren Schritt in dieser noch jungen journalistischen Laufbahn.

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